Gothas „Lindenhof“ holt Geschmacksverstärker an Bord

Peter Ottomar Kienzle (55, l.) ist neuer Küchenchef des Best Western Hotels „Der Lindenhof“ Gotha. Ihm zur Seite und ebenfalls neu im Team – Sous Chef Hendrik Reefschläger (41). Beides gestandene Manns- und Küchenleut’, wollen sie zu neuen kulinarischen Horizonten aufbrechen. Ab 16. Mai bereichert für zwei Wochen ein spezielles Menü der beiden die Karte: Sie stellen sich Gästen wie Gothaern zum Geschmackstest.

„Noch Fragen, Kienzle? – Nein, Reefschläger!“ Keine Neuauflage des legendären ZDF-„Frontal 21“-Duos Ulrich Kienzle und Bodo H. Hauser. Doch die beiden, die ab sofort in der Lindenhof-Küche das Kommando haben, sind quasi Entertainer des guten Geschmacks.

Nach fast zehn Jahren personaler Beständigkeit holte sich Hoteldirektor Olaf Seibicke jetzt zwei neue Leute ins Team, die unterschiedlicher nicht sein können und trotzdem wie der berühmte Deckel zum Topf passen.

Kienzle ist Sterne-Koch. Seine Künste wussten selbst Kanzler Kohl, US-Präsident Clinton, Michael Jackson oder die rasanten Typen der Formel 1 zu schätzen. Schon mit der Wahl seines Ausbildungsbetriebes bewies er Gespür: Im Sport- und Kurhotel „Traube Tonbach“ in Baiersbronn/Schwarzwald nahm der gelernte Metzger Kochlöffel & Co. in die Hand. „Das wohl beste Hotel Deutschlands“ (Kienzle) war Ausgangspunkt einer grandiosen Koch-Karriere. In seinem „40. Lehrjahr“ nun adelt Kienzle den „Lindenhof“. Er lädt Gothas Genießer ein, seine frische, fantasievolle Küche zu genießen: Eine geschmackliche Weltreise, die regionale Traditionen honoriert und auf Produkte von hier setzt.

Reefschläger nun ist nicht nur Kienzles rechte Hand. Er ist auch der rechte Partner für diese kulinarischen Kompositionen aus leicht und lecker, frisch und fantasievoll, traditionell und überraschend. Der gebürtige Erfurter schaute etlichen großen „Maitre de Cuisines“ wie z. B. Johann Lafer über die Schulter und hinter die Kulissen verschiedener Gastronomie-Modelle.

Kienzle und Reefschläger wollen in der anerkannt guten Küche des „Lindenhof“ nicht alles anders machen.

Aber vieles besser.

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