ZuNeiGung

Zuneigung.
Die lässt sich wunderbar vielfältig zeigen:
Mit kleinen Geschenken. Solchen, die nicht einmal Geld kosten. Wie zum Beispiel mit einem freundlichen Wort, einem Lächeln.

Zuneigung.
Ist es nicht eigentlich das, was wir alle spüren wollen? Was wir auch brauchen. Wem sie entzogen, wer keinen oder keine hat, der oder die einem ein Plätzchen im Herzen reservierte der versauert. Verkümmert. Vertrocknet.

Zuneigung.
Wir müssten es eigentlich nicht lernen, wie es geht. Wie man(n und frau) es zeigen kann.
Einst beherrschten wir schließlich diese Kunst, die keine ist, weil sie uns angeboren ist. Als wir Naturtelente, als wir Kinder waren.

Zuneigung.
Wer im Stande ist, sich auch nur ein ganz kleines bisschen an einen anderen, an eine andere zu verschwenden, dem wird es vergolten. Meist mit einer Dividende, die traumhaft ist. Ein Echo, das umwirft. Das überwältigend sein kann.

Dafür sind nur klitzekleine Vorleistungen nötig: Zum Beispiel, offenen Auges und Herzens durch die Welt zu stolpern. Einen Hauch nur weniger selbstsüchtig. Einen Schritt langsamer, dass auch mal ein anderer Erster sein kann. Einmal mehr einmal weniger Recht haben zu wollen. Selbst wenn man Recht hat. Und auch dem Misstrauen einmal öfter als sonst klares Misstrauensvotum abgeben.

Zuneigung.
Ich finde, es wird höchste Zeit, dass wir uns den wirklich wichtigen Themen in unserem Leben widmen.

Für alles andere ist „Mutti“ da.
Lasst sie mal merkeln, dann wird es auch was mit unseren Nachbarn und dem Euro.

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