Klug-Scheißerei (2): Osterinsel

Die einen suchen Eier. Andere das Weite. Und deshalb unbekanntes Land: Was für ein witziger Zufall, dass an diesem Ostermontag vor 288 Jahren die Osterinsel entdeckt wurde.

Eine niederländische Expedition, die Jacob Roggeveen leitete, landete im Südpazifik an der Insel Rapa Nui an und taufte sie Paasch Eyland (Osterinsel), auf spanisch Isla de Pascua. Deshalb, weil der 5. April 1722 Ostersonntag war.

Jakob Roggeveen wurde am 1. Februar 1659  in Middelburg geboren und starb am 31. Januar 1729. Er war der dritte Sohn von Arent Roggeveen, einem Astronomen, Mathematiker und Nautiker. Eben jener Arent Roggeveen hatte versucht, eine Handelsgesellschaft zu gründen, um die noch unbekannten Länder des Pazifischen Ozeans zu erkunden. Die konservativen holländischen Kaufleuten hatten aber kein Vertrauen in seine Pläne, sodass er sein Vorhaben nicht umsetzen konnte. Diese fixe Idee des Vaters dürfte jedoch deutlich Einfluss auf seinen Sohn gehabt haben.

Der studierte erst Jura an der Universität Harderwijk und trat danach in die Dienste der Niederländischen Ostindienkompanie. Ab 1714 war er auf Java, wo er zum Mitglied des Obergerichtes in Batavia aufstieg. 1717 kam er nach Holland zurück, um die Pläne seines Vaters umzusetzen. Von der Niederländischen Westindienkompanie erhielt er drei Schiffe, um nach dem Südmeer zu fahren, dort neue Länder zu entdecken und die sagenhafte Terra Australis Incognita zu suchen…

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