Ein blindes Huhn …

Da haben wir’s! Die Rache für Scappa Flow und Wembley: „There were shades of 1966, when Geoff Hurst’s second goal in the final bounced down off the crossbar.“ So steht es kurz nach Abpfiff auf der Homepage von „The sun“ – noch erstaunlich sachlich.

Denn ich bin aufs deutsch-englische Schlagzeilen-Duell morgen gespannt: „Sieg geil!“ vs. „Nazis last weapon strikes back“

Armer Jorge Larrionda! Eigentlich zählt der 42-jährige Schiedsrichter aus Montevideo zu den ganz ausgebufften, als sachlich, kompromisslos; zur Marke „Hart, aber fair“. 2006 hat er z. B. beim WM-Spiel USA – Italien drei rote Karten verteilt.

Seit 1999 pfeift er international. Und jetzt das! Der Schuss von Lampard in der 39. Minute prallte erst von der Latte ab. Dann war der Ball eindeutig hinter der Linie, bevor ihn Neuer herausklaubte.

Liebe Jungs von „Sun“ & Co.: Sucht doch mal; vielleicht findet Ihr heraus, dass der sehschwache Uru eine deutsche Urgroßmutter hatte. Oder einen teutonischen Großonkel. Das würde die Schmach mildern …

P.S. Ich fasse noch immer nicht, dass ich das eben schrieb! Bin eben doch infiziert. „Schland, oh Schland …“

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