Die spinnen, die CitroëChinesen …

Seit 20 Jahren fahre ich nun schon Citroën-Modelle, habe nach BX, ZX, Xantia, C5, C3 und jetzt dem C4 Picassco allemal gut 900.000 km mit den Doppelwinkel-Fahrzeugen abgespult haben.

Meist fand ich die Autos „très chic“. Jetzt aber fand ich beim Surfen im Web ein Foto dieses Monstrums.

Es dauerte auch eine Weile, bis ich auf den einschlägigen Portalen und diversen Blogs die nötigen Infos eingesammelt hatte: Citroën stellt demnach diese, von chinesischen (!) Designer entwickelte Studie namens „Metropolis“ auf der Auto China 2010, die vom 25. April bis 2. Mai 2010 in Peking stattfindet, vor. Das Einzelstück misst 5,30 Meter und ist zudem zwei Meter breit.
Der „Metropolis“ ist damit größer als jedes andere Citroën-Modell – und deutlich größer als der neue Audi A8L.

Mit 1,40 m Höhe macht sich die Studie allerdings ungewöhnlich flach. Diese breite wie flachen Form lässt den Wagen höchst imposant erscheinen. Zudem verpassen die Front- und Heckleuchten dem Fahrzeug einen betont aggressiven und fast sportlichen Charakter.

Insider vermuten als Antrieb Hybrid-Technologie – Hauptaggregat soll ein 272 PS starker 2,0-Liter-V6-Motor sein, den Elektromotore unterstützen – zusammen würde demnach das System auf 460 PS kommen.

Dass Citroën in Peking so für Aufruhr sorgt, ist einfach zu erklären: Seit 1990 ist die Marke auf dem chinesischen Automarkt aktiv. Der Verkauf von Autos stieg 2009 um 57 %. 2010 will man das Händlernetz von derzeit 210 auf 230 Dependancen ausweiten.

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