Anja – „Köchin aus Leidenschaft“

Leben wie Gott in Frankreich – das geht auch in Gotha. Am 16. September lockt um 19 Uhr „Ein französischer Freitag mit Anja Kruse“ in den „Lindenhof“.

Weiß der Kuckuck, warum die beliebte Schauspielerin ihren Premieren-Auftritt in Gotha „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ betitelte? Aber der 1956 in Essen geborenen Kruse wird dieses Geheimnis im Laufe des Abends und sehr zum Vergnügen des Publikums entrissen werden.

Sie lässt sich Löcher in den Bauch fragen, sorgt zugleich dafür, dass sie wieder verschlossen werden: Anja Kruse bäckt live und auf der Bühne ihren Lieblings-Schokoladenkuchen. Ob dabei Chef-„Lindenhöfling“ Olaf Seibicke eine Hilfe ist, muss sich erweisen. Sicher aber kann er dem charmanten Star das eine oder andere Lippen-Bekenntnis entlocken. Das Publikum braucht übrigens auch nicht zu darben: Ein Vier-Gang-Menü rundet den fantastischen „französischen Freitag“ ab.

Lieder, Monologe und Gedichte von Frauen und aus den Jahrhunderten trägt die als unprätentiös geltende Kruse vor, begleitet am Flügel. Auch Kurt Weill soll zu Ehren kommen – eine künstlerisch verheißungsvolle Mixtur.

Ja, aber das kann sie eben: Schließlich lernte Anja Kruse die Schauspielerei auf der renommierten Folkwang-Schule in Essen, begann als Theater-Schauspielerin. Allerdings bekam sie 1984 gleich für ihre erste TV-Rolle als „schöne Wilhelmine“ im gleichnamigen ZDF-Mehrteiler eine „Goldene Kamera“. Weniger bekannt, dass sie praktizierende Buddhistin ist.

„Man muss dem Leib etwas bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Wer hat ’s gesagt? Nicht Peter Ottomar Kienzle, der Chefkoch des „Lindenhofs“. Auch nicht die Kruse, obwohl es auf ihrer Homepage steht. Vielmehr war’s Winston Churchill. Der liebte vor allem seine Zigarren. Doch auch wenn er kein Gourmet war, kam er auf dieses höchst bemerkenswerte Bonmot.

Olaf Seibicke sollte auf alle Fälle am Freitag bei der schönen Schauspielerin erkunden, wieso ausgerechnet dieses Zitat ihren Internetauftritt schmückt. Vielleicht ist er auch so frei und fragt, warum die Quelle fehlt.

Doch einer Frau wie der Kruse kann man(n) doch eh nichts übel nehmen!

(Veranstaltungsnotiz, verfasst im Auftrag und für das Best Western Hotel „Der Lindenhof“, Gotha)

 

0 Kommentare

  • sweetkoffie (#)
    13.09.2011

    Eine höchst attraktive Frau und eine tolle Künstlerin !
    LG
    Sweetkoffie

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