1.000 Lebenszeichen: Falsche Freunde

Nein. Ich denke bei „falschen Freunden“ nicht an fabelhaft falsches Englisch wie etwa „You have a jump in your dish.“
Es geht mir wirklich um falsche Freunde.
Freunde, die sich gerne selbst einladen – zu allerlei Gelegenheiten. Selbst solchen, die für einen selbst keine sind. Solche also, die nassauern.
Das sind auch jene, die deshalb „Freund“lich sind, weil sie aus beanspruchter Nähe Honig saugen wollen. Die einen deshalb nur so lange wahrnehmen, wie es zu eigenem Nutz und Frommen gereicht.
Aber was bin ich da fein raus!?!
Ich habe nämlich erst gar keine.
Ich habe keine „Freunde“ im üblichen Sinne.
Nicht einmal einen „besten Freund“. Zumindest so einen männerigen. Einen, mit dem man Pferde stehlen könnte.
Hatte ich nie. Wollte ich aber sowieso nicht wollen: Wer meinen Flur kennt, der weiß warum. Stünde da so ein Hottehü, wäre mein finaler Fluchtweg verstopft. Undenkbar!
Ich brauchte Zeit, zu verstehen, woran das liegt.
Fand aber keine Antwort.
Dafür „beste Freundinnen“.
Welch Wohltat!

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